Das Herzstück der Ausstellung, die in der Scheune aus Zadní Lhota untergebracht war, bildete eine Schau von mehr als 200 überwiegend alten und regionalen Apfel- und Birnensorten. Obstbau-Enthusiasten konnten so auch Sorten bestaunen, die aus den Obstgärten fast verschwunden sind. Ergänzt wurde die Exposition zudem durch weniger verbreitete, aber traditionelle Obstarten wie Speierling, Mispel oder Quitte. Für ein Erlebnis mit allen Sinnen sorgte auch das Begleitprogramm. Die Besucher konnten das manuelle Pressen von Äpfeln ausprobieren und anschließend sortenreine Moste verkosten, die den Vergleich der vielfältigen Geschmacksrichtungen einzelner Apfelsorten ermöglichten. Am Samstagnachmittag fand eine Exkursion in den örtlichen Obstgarten statt, bei der die angebauten Sorten direkt im Gelände detailliert vorgestellt wurden.
Das Samstagsprogramm stand zudem im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit. Es wurde der sächsische Partner des Projekts „Obstlandschaft für Klimawandel und Biodiversität“ vorgestellt, konkret die Organisation Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e. V.
Wir freuen uns feststellen zu können, dass trotz des unfreundlichen, kühlen Wetters großes Interesse an der Veranstaltung bestand. Es kamen wirklich viele Besucher, die mehr über das Obst erfahren, das Handmosten ausprobieren, die Säfte verkosten oder sich einfach nur die Ausstellung ansehen wollten.
Wir danken dem Freilichtmuseum Zubrnice für die Möglichkeit, an ihrer Veranstaltung „Herbst auf dem Dorf“ teilzunehmen.