Während des Semesters befassten sich die Studierenden mit Streuobstwiesen in Dresden. Sie untersuchten, wie diese Orte zur Erholung genutzt werden, welche Bedeutung sie für die Biodiversität haben und wie sie zur Kohlenstoffspeicherung beitragen können. Gerade der Blick der jungen Generation zeigte, dass der Wert der Landschaft nicht nur in Zahlen liegt, sondern auch in der persönlichen Erfahrung – für die einen ist Erholung ein ruhiger Spaziergang zwischen Bäumen, für die anderen aktive Bewegung oder ein Ort der Begegnung. Aufmerksamkeit galt auch den Obstbäumen selbst, die nicht nur Früchte liefern, sondern auch Treibhausgase binden. Zusammen mit den Grünlandflächen schaffen sie ein Umfeld, das Mensch und Natur gleichermaßen zugutekommt.
Das Abschlusstreffen in Ústí nad Labem bot Raum für Ergebnisaustausch, Diskussionen und persönliche Begegnungen über Fachbereiche und Nationalitäten hinweg. Die Studierenden erprobten die Zusammenarbeit in einem internationalen Team und zeigten, dass auch traditionelle Landschaftselemente als Inspiration für modernes Denken über nachhaltige Stadt- und Landschaftsentwicklung dienen können.